Urkunden an Helfer der Juniorwahl
Bürgermeister Michael Hetzl hat Wahlhelfer der Juniorwahl an der Wirtschaftsschule Gester ausgezeichnet. Für ihr Engagement vergab er vorab Urkunden an Wahlvorsteherin Lisa Selent, Schriftführer Kevin Schnürer und die Wahlhelfer Elias Jerxsen, Johanna Partsch, Patrizia Metzler, Matteo Ahrens und Liliana Huenges. Gemeinsam mit Simon Till, Lehrer für Gesellschaftswissenschaften und Politik, besprachen die Schülerinnen und Schüler die Wahl und vergaben die Ämter.
„Es ist toll, dass Ihr euch so intensiv mit der Juniorwahl beschäftigt“, sagt Bürgermeister Michael Hetzl. „Wählen zu gehen, heißt politische Verantwortung zu übernehmen. Dank der frühzeitigen Auseinandersetzung mit dem Thema, seid ihr bestens gerüstet für Eure erste große Wahl. Einen herzlichen Dank auch an die Lehrerschaft für Ihre Unterstützung.“
Die Juniorwahl gibt es für weiterführende Schulen seit 1999 als Konzept zur politischen Bildung. Als realitätsgetreue Wahlsimulation macht sie Demokratie begreifbar. Im Rahmen von Landtags-, Bundestags- und Europawahlen werden Lehrkräfte und Schüler dabei unterstützt, die Juniorwahl zu organisieren und durchzuführen. Es gibt didaktisches Unterrichtsmaterial zur Vorbereitung sowie alle Wahlunterlagen und Materialien zur Durchführung der Wahl.
Die Juniorwahl findet an der Wirtschaftsschule zum ersten Mal statt. Die sieben jungen Menschen bauen dort am 23. Februar den Wahlraum auf, befüllen das Wählerverzeichnis und verteilen die Wahlbenachrichtigungen. Außerdem übernehmen sie die Durchführung der Wahl und das Auszählen der Stimmen in Eigenregie. Im Nachgang ist eine Besprechung mit benachbarten Schulen geplant.
Für Ruth Gester, stellvertretende Schulleiterin, ist die Juniorwahl eine Möglichkeit für Jugendliche, sich politisch einzubringen: „Demokratie geht uns alle an. Mit Einführung der Europawahl ab 16 wurde das Interesse der Jugendlichen an Politik deutlich erhöht. Auch durch die vorgezogene Bundestagswahl 2025 hat die Juniorwahl an Aktualität gewonnen. Die Juniorwahl bietet mit ihren authentischen Materialien eine hervorragende Möglichkeit, Politikverdrossenheit entgegenzuwirken und Demokratie für Schüler erlebbar zu machen.“
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